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NCN 5 - 03.09.2010
Nocturnal Culture Night 5 vom 03. -05. 09. 2010
Kulturpark Deutzen
http://www.nocturnal-culture-night.de
Freitag: Die Art, Downstair Left, In The Nursery, Iris, Patenbrigade Wolff, The Pussybats, Tenek, The House Of Usher, Vomito Negro
Samstag: Chrom, Diorama, Gecko Sector, IC 434, Implant, Klimt 1819, Lacrimas Profundere, Lola Angst, Megaherz, Novalis Deux, Qntal, Sensory Gate, Spetsnaz, Suicide Commando
Sonntag: Girls Under Glass, Leaether Strip, Modcom, Nachtmahr, Saltatio Mortis, Slave Republic, Star Industry, Solar Fake, Vanessa, XOTOX

Welle Erdball
Welle Erdball
Colos-Saal Aschaffenburg
Freitag, 1. Oktober, Beginn 21 Uhr, Einlass 20 Uhr.
“Operation:Zeitsturm“ Tour – Elektro-Pop trifft NDW & analoge Klangerzeugung
20,80€ inkl. Vorverkaufsgebühr
Tickets kaufen!
Welle: Erdball ist wieder auf Sendung! Diesmal stellt die Band die Musik aus ihrem Kinofilm „Operation: Zeitsturm – Der Welle: Erdball-Film“ vor. Aber auch Klassiker wie u.a. "Starfighter F104G", "Arbeit adelt!", "23" oder "1000 weiße Lilien" werden in den neuen Spielplan mit eingebunden.
Charakteristisch für die Musik von Welle: Erdball ist die Mischung aus Elementen der Neuen Deutschen Welle, dem 1980er Jahre Wave, traditionellen Distributionsmethoden der Musikbranche (LP, Radio) und dem Einsatz klassischer elektronischer Hilfsmittel, wie dem Theremin (Ätherwellengeige) und analogen Klangerzeugern, allen voran dem Commodore 64. Die Band selbst stellt sich als Radiosender dar, der sein Programm auf CDs veröffentlicht. Dazu gehört auch, dass zwischen einzelnen CD-Tracks hin und wieder Verkehrsfunk, Wetter, Interviews und Suchmeldungen eingebaut werden. Eine tatsächliche Funkausstrahlung findet jedoch nicht statt.
Welle: Erdball ist für provokante und ironische Texte bekannt, deren Hintergründe vor Beginn der Aufnahme eines Stückes von den Bandmitgliedern genau hinterfragt werden. Die Texte klingen zuweilen humorvoll, haben meist aber einen tiefgründigen und ernsthaften Hintergrund. Zudem wird nicht mit Sozial- und Gesellschaftskritik gespart, wie etwa der Warnung vor übermäßigem Konsum, der Macht der Medien und falscher Technik.
Die jungen Elektronik-Musiker Alf Behnsen („A.L.F.“, Keyboard) und Hannes Malecki („Honey“, Gesang und Performance, C64-Spieler) aus Stadthagen nahe Hannover firmierten 1990 zum Projekt Honigmond und später zu Feindsender 64.3. 1993 folgte die endgültige Umbenennung zu Welle: Erdball nach dem deutschen Hörspiel „Hallo! Hier Welle Erdball!“ von 1928. Der Name unterstreicht das Ansinnen der Band, sich als imaginären Radiosender verstanden zu wissen. Ebenfalls bereits vorhanden ist die Liebe zur 50er Jahre-Ästhetik, das strikte Einhalten von Pseudonymen und der „Moderatoren-Uniform“ (schwarze Anzüge, weiße Hemden, schwarze Krawatten, schwarze Lederhandschuhe, Sonnenbrillen).
In der aktuellen Liveshow wird jetzt schon das Konzept der noch kommenden Sendung "Tanzmusik für Roboter" vorgegriffen, denn die Band erschafft eine Art Computerspielhölle auf der Bühne, mit Arcade-Automaten und viel Commodore 64-Flair. Auch das Publikum wird durch Performance und Moderation in die Show eingebunden.
Eine wirkliche Live-Band die seit über 10 Jahren immer wieder neue Standards auf der Bühne setzt!


