CD/DVD News

NERO DOCTRINE - VÖ 01.12.2017

nero doctrineDie Band gründete sich Ende 2012 in Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) als "Dystopia" um einen Mix aus schwedischem Melodic Deathmetal und
modernem Thrashmetal zu spielen. Das Debüt "Tools of Oblivion" entstand im Mai 2013 unter Leitung von Torsten Sauerbrey in den Metalsound Studios in Osterode/Lerbach am Harz. Auftritte mit Bands wie Evocation, Decapitated, Overtorture, Misery Index, Illdisposed, Debauchery, This Ending und vielen weiteren folgten und schafften eine breite Basis an Liveerfahrung, die man der Band an ihren schweißtreibenden Gigs anmerken kann.

Die Band entwickelte sich über die folgenden Jahre kontinuierlich weiter, weshalb man sich schließlich entschied, den Namen in NERO DOCTRINE zu ändern. In den neuen Songs treffen fragile Cleangitarren und hymnische Leadfiguren auf donnernde
Blastbeats und pfeilschnelle Riffkaskaden, aber auch doomige Passagen und Elemente des Dark Metal fließen mit ein. Die Aufnahmen zum zweiten Album "II - Interitus" fanden im Mai 2017 zusammen mit Jörg Uken in den Soundlodge Studios in Rhauderfehn statt.

Nero Doctrine konnten damit die Aufmerksamkeit von Boersma Records (Essen) auf sich ziehen und unterschrieben ihren ersten Labeldeal.
Mit neuem Album, Namen und Label im Rücken, stehen nun alle Zeichen auf Sturm!

Modern ist nicht gleich schlecht und alt ist nicht gleich gut. NERO DOCTRINE verbinden auf ihrer neuen Scheibe das Beste von skandinavischem Melo-Death der älteren und aggressivem Thrash der neueren Schule, gespickt mit proggigen Versatzstücken.
Irgendwo zwischen In Flames, Dew-Scented, Lamb Of God, Arch Enemy und Ghost Brigde wird alles runtergebolzt, worauf die fünf Hanseaten Bock haben. Heraus kam ein Album, das facettenreich, melodisch,
doomig und zerstörend zugleich ist; verschachtelter als es auf den ersten Blick den Anschein hat.
Die Texte, die Bedeutung des Bandnamens und des Albumtitels gehen Hand in Hand und erzeugen so eine Atmosphäre des Nihilismus und des Zynismus,
welche direkter auf den Zeitgeist nicht passen könnte.
Alles verweist auf die Verderbtheit der Menschen, angefangen bei Machtmissbrauch, Kriegstraumata und Ignoranz, bis hin zu religiösen Verirrungen und den Spuren, die sie hinterlassen, in Zusammenspiel
mit der unausgesprochenen Selbstverständlichkeit und Akzeptanz dieser Attribute. "Interitus" (lat. Verwüstung, Ruin oder Untergang) beschreibt in seiner Einfachheit als Wort den Status Quo in der Welt in der wir leben,
rückt die ablaufende Zeit der Menschheit in den Fokus und den Prozess das Individuum durch sich selbst zu deinstallieren. "And then the stones began to speak. To tell the stories of our fallen empires...". Die Menschheit gibt den Zündstoff, NERO DOCTRINE den Soundtrack.